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nicht den ersten Rang in der Weisheit habenkann, suche wenigstens in der Bescheidenheitnicht zurückzustehen, und wem eS nicht gege-ben ward, lauter Dinge zu sagen, die ihn niegereuen, der bereue wenigstens, daß er etwasgesagt, was er nun als unrichtig erkennt.Doch, es mag jeder diese meine Arbeit deuten,wie er will, ich habe sür mich auf dasWort des Apostels zu sehen: „So wir unsselber richten, so werden wir vom Herrnnicht gerichtet." Und was Salomo sagt:„Wer viel schwäzt, wird der Sünde nichtentrinnen," erschreckt mich, nicht weil ichviel geschrieben, sondern weil viele das, wasich redete, aufgeschrieben und herausgegebenhaben. Demi das nenne ich nicht Geschwätz,wenn das Nothwendige auch noch so oft undso weitlauftig gesagt wird; nur darum er-schreckt mich jenes Wort, weil ohne Zweifelin meinen Schriften sich viele Stellen finden,die, wenn auch nicht irrig, doch wenigstensmmothig und überflüssig ftyn dürften. Undwelcher Christ schaudert nicht vor dem Aus-spruch des Herrn: „Ich sage euch, daßdie Menschen werden Rechenschaft gebenmüssen für jedes unnütze Wort, das sie wer-den gesprochen haben." Wenn Jakobus sagt:„Wer mit Worten nicht fehlt, der ist ein
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