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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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( n4 )

ich den himmelweiten Unterschied zwischenPralerey nnd demuthvollem Bekenntniß;zwischen denen, welche nur das Ziel derReise, und denen, die den Weg dahin ken-nen; zwischen denen, welche das selige Va-terland von ferne sehen, und denen, die eswirklich in sicherer Hoffnung bewohnen. Hat-te ich die Schrift eher als die platonischenBücher kennen gelernt, so hatten mich letz-tere leicht entweder vom Grund des Glau-bens wieder abführen, ober wäre auch die-ses nicht geschehen, mich glauben machenkbnneii, es könnte einer vielleicht die Wahrtheit si'nden, auch wenn er bloß dieselben studierte.

Begierigst ergriff ich daher die SchriftenDeines Geistes, und vorzüglich den ApostelPaulus. Verschwunden waren alle dieWidersprüche, die ich bey diesem theils ge-gen sich selbst, theils gegen das Gesetz unddie Propheten ehemals zu sehen geglaubthatte. Ein Ton, Ein Geist schien mir ausDeinem reinen und einfaltigen Worte entge-gen zukommen, und ich erfuhr, was esheifit, vor Freude zittern. Ich fand, daßalles, was ich in andern Büchern wahresgelesen hatte, auch hier zu finden wäre,doch so, daß hier alles der Gnade Gottes

zuge-