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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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in menschlichen Gliedern nnd Lineamentcjizu denken ; aber doch konnte ich sie mirnicht anders als in einer körperliche» Formvorstellen: denn von etwas Unkörperlichemhatte ich gar keinen Begriff. Und dießwar die größte und fast einzige Ursache al-ler meiner Jrrthnmer; denn wahrend meinGeist einerseits sich sclmte, zum katholi-schen Glanben seine Zuflucht zu nehmen,wurde er anderseits znrsiekg ftosien, weiles nicht der katholische Glaube war, wasich dafür hielt. Auch die Seele konnte ichmir nicht anders, denn als einen feinenallcsdurchdringendcn Körper denken; selbstunfern Heiland, Deinen eingebohrnen Sohnstellte ich mir als einen Theil Deiner Licht-maffe vor, nnd Seine Menschwerdung ansMaria konnte ich durchaus nicht annehmen,weil nach meinem System daraus folgte.Er muffe nothweudig durchs Fleisch verun-reinigt worden seyn. Deine geistigen Vereh-rer , o Herr, werden freundlich lächeln,wenn sie diese Bekenntniffe lesen; aber sowar ich!

Ich hielt dafür, daß dasjenige, waödie Manichaer gegen die heilige Schrift vor-brachten, unmöglich widerlegt werden könnte;

E 2 dennoch