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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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Das Fieber nahm zu; und obgleich ichmich selbst verloren gab, so spürte ich dochkein Verlangen nach der Taufe, die ich inmeiner Jugend in einer ähnlichen Krankheitvon meiner frommen Mutter gefedert hatte.Diese wußte nichts davon. Unheilbar wäredie Wunde gewesen, die ihr mein Tod ge-schlagen hätte; denn ich kann es nicht aus-sprechen, wie innig sie mich liebte, undmit wieviel größerrT Schmerz und Kummersie mich im Geiste gcbahr, als sie einstmeinen Körper zur Welt gebohren hatte.Nie hättest Du, erbarmender Gott! daszerknirschte und demüthige Herz und dieHeisien Thräncn dieser frommen Wittweverachten können, deren einzige Beschäfti-gung war, Almosen zu geben. Deinen Ge-treuen und Gläubigen zu dienen, keinenTag vorbcygchen zu lassen, ohne vor Dei-nem Altar zu erscheinen, und alle Morgenund Abende ununterbrochen in Deine Tem-pel zu gehen, nicht um elende Mährchenund Weibergeschwätz, sondern um Dich inDeinem Worte zu hören und von Dir inihren Gebeten erhört zu werden. HättestDu sie verwerfen können, da sie nicht umGold und Silber oder andere vergänglicheGüter, sondern um die Errettung ihres

Sohnes