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los; hast Reue, ohne Schmerz; zürnest,doch mir Sanftmnth; änderst Deine Werke,aber nie Deinen Rathschluß; nimmst auf, wasDu findest, und verlierst nichts; bist niemalsarm, und freust Dich, zu gewinnen; niemalskarg, und forderst Wucher! lassest Dir leihen,daß Du zum Schuldner wirst; und wer hatetwas, das nicht Dein wäre? bezahlst dieSchulden, und bist niemand schuldig; lässestdie Schulden nach, und wirst nicht ärmer! —Doch was red ich von Dir, mein Gott, meinLeben, mein süßester Gedanke! Oder wasredet einer, wenn er von Dir redet! Wehdenen, die von Dir schweigen, denn so vielsie auch reden, reden sie nichts!
Wer giebt es inir, in Dir ruhen zukennen! Dich in mein Herz zu fassen,alle meine Sünden zu vergessen, und Dich,o mein einziges Gut, zu umfangen! Wasbist D» mir alles ! Thu mir die Barmherzig-keit , daß ich es aussprechen könne! Sagemir selbst, was Du mir bist! Sage mei-ner Seele: Ich bin dein Heil!(Pf. 34,3.). Sag'es so, daß mein HerzDeine Stimme vernehmen könne! Nacheilenwerd' ich dieser Stimme, und Dich finden!Verbirg dein Angesicht nicht vor mir! LaßA 2 mich