VI!
Es wird dir in seinen Bekenntnissenauffallen, daß sie ein fortgehendes Ge-spräch mit der Gottheit sind.So unangenehm dieses für manche seynmag, so natürlich war eö für das from-me Gemüth Angustins, der an dieNähe und Gegenwart des lebendigenGottes, in dein wir alle leben, schwe-ben und sind, immer lebendig dachte,seine innige Vereinigung mit Ihm,seine gänzliche Abhängigkeit von Ihmtief fühlte, und darauf seine Tugend,seine Gemüthsruhe, seine ganze Gott-seligkeit gründete.
Nimm, und lies
Und werde so redlich und offenherzig,so demüthig und Gott vertrauend, sofeinfühlend für Gott, und so feststehendin Gott, wie Augusiin durch GottesGnade es geworden ist.