L!
v. Zuversicht.
Trübsinn, dunkles Kind der Selbstsucht, bleibeMeiner Seele fern!
Daß dein Mißklang nicht den Much betäube,Der mich spornt, wenn ich die Bahn bestäube,
Nach dem bessern Stern.
Welkt die Saat, für die ich kindlich flehte?
Nein, sie welket nicht!
Welch Gewitter, welcher Sturm verwehteJe das Saatkorn, das der Bater säte.
Spendend Thau und Licht?
Wenn ich kämpfend nach dem Guten strebe,
Werd' ich Kindern gleich;
Betend, daß mein Opfer rein sich hebe,
Daß in mir kein Erdgedanks lebe,
Gott nur und sein Reich.