L. T a sso ' s Eiche.
^8üß war dein Traum, v Tassv! süß und schön.Bis dich Erfahrung weckte rauh und kalt;
Doch ließ dich Wehmuth still die Dammrung sehn.Hier, wo des Lebens Mißgerön verhallt.
Mild hat der Eiche Säuseln dir geweht.
Dem ein Orkan des Herzens Blülhen brach-;Ten Engel Liebe, den die Welt verschmäht,Begrüßte hier noch fromm dein leises Ach!
Sie, der so feurig glühte dein Gesang,
Verlies dich nicht, als Freundschaft selbst dich mied;Vom Himmel tönte dir ihr ZauberklangNoch hier, so oft die Sonne kam und schied.