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Blüthen aus Italien : [Gedichte]
Entstehung
Seite
31
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Das Grabmal der Cacilia Mclcll«,Gemahlin des Crassus

>,^in Denkmal, hißte, zärtlichste der Frauend

Will ich dir stiften, dauernder als Erz;

Frey, hoch und fest verkünd' es stets den Auen,Die Rom umlächeln, deines Garten Schmerz.Den Sarkophag, wo deine Asche ruhtBeschütz' ein Thurm vor aller Zeiten Wuth!"

So dachte Erassus. als empor sich heben

Das Grabmal er den theuern Manen hieß.

Noch steht'S, indeß die Zeit, der Erde Beben,Und Sturm und Krieg rings alles niederstieß.Vom reichsten Römer — zeugt der Weihaltar,Wie viel ihm eine solche Gattin war.

') Vor dem Tbore St. Sebastian, aus der Via Appi«.") Jetzt im Hofraume des PallastS Farnese ausgestellt.