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Blüthen aus Italien : [Gedichte]
Entstehung
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Die stille Tugend, die den Sieg erkämpft,Die Tugend, die den Trug der UngeheuerIm Schafsgewand mit Wort und That gedämpft,Verklärt zum Vorbild hier der Andacht Zeyer.

Auch euch, ihr milden Genien, durch dieDem Forschungßtrieb die Fackel ward entzündet,Und Zauberkraft die Kunst der Wahrheit lieh,Der Nachwelt frommer Dan? hier Kronen windet.

Unsterbliche ! denn eure Werke sindDie Blüthen der Kultur, und ihre Wächter;Sie stralten die Vernunft ins Erdenkind,

Noch roh, und sanfter Tugenden Verächter.

Und seiner Würde ward der Mensch bewußt;Ließt ihr sein Urbild ihm vom Himmel schweben,Und stirbt ein Held, ihr sagt ihm: ,, In der BrustDer folgenden Geschlechter wirst du lebenl"

An euern Büsten weint mein Zlug' entzückt,Ein heilig Feuer glüht in meinem Busen;Ihr habt, o Sterne! mich dem Staub entrückt,Hell ist mein Pfad ins Himmelreich der Musen.