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Zur Kritik der Verfassungsurkunde des Königreichs Baiern
Entstehung
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Von Seile der landstände brachte man Beschwerde n vor, schilderte die Noth der Unterthanen . . .und— bewilligte, was verlangt war. Dagegen er-hielten ste Schadloöbriefe, Zusicherungen, die, kaumgegeben, überschritten wurden. So trug sichs inder letzten Halste des sechszehnten Jahrhunderts zu,und eben so gieng es im siebenzehnten.

Der Kurfürst Maximilian I. hatte die Maxime :„Nach Gort und der Liebe des Volkessind ein tüchtiges Kriegsheev, Vestun-gen und Geld des Fürstenthums vor-zügliche Stützen"und nach diesem Grundsatze ordnete er seine Hand-lungen. Von den Landständen foderte er Hülse,bat sie nicht. Sie hatten unter andern auch dieBlöße gegeben, daß sie bei der Verwaltung derin die Landeökasie gestossenen Steuergelder keine öf-fentliche Rechnung legten; dadurch wurdenste dem Fürsten und Volke gleich gehässig, ver-loren Zutrauen, und damit Würde und Kraft.

Wahrend des dreißigjährigen Krieges schriebMaximilian I. ohne die Landschaft zu ru-fen, nur auf Vergleich mit den Verordne-