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§. 19-
Alb recht IV. begann nur seinem unbeschrank-ten Willen zu folgen, er fodcrte Geld, Dienste(Leib und Gut der Unterthanen zur Dienstbarkeit/war sein Ausdruck) ohne Bewilligung derStände, ja ihre Vorstellungen dawider verwer-fend^ und verhöhnend ; die Freiheiten des Volkesdie Handveste Otro's, die übrigen Freiheirsbriefe,die so oft von den Herzogen feierlich beschworenwaren — alles, was des Volkes war, sahen dieEdeln der Nation für sich und für alle gefährdet;sie faßten festen Muth. Alles versuchten sie, nurdurch Mäßigung und Güte Versöhnung zu bewir-ken; vergebens. Der Löwenbund kam zu Stande.Die Mitglieder verbanden sich:
>, Sie wollten alle für ihrRecht ste-hen, Löwen gleich, und in Einig-keit muth ig, aber nicht übermü-thig; nur zur V c r t h e i d i g u n g."
Der Bund ward so gerecht, so nothwendig er-achtet , daß Fürsten, ja die eigenen Brüder Her-zogs Albrecht in den Bund traten. Auch der Kö-nig Maximilian I. tadelte den Bund nicht. Kaiser
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