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kann, schlechterdings nicht eingeführt, und alle rohe,noch einer inlandischen Bearbeitung fähige Produktenicht ausgeführt werden müssen. Er sorgte hiernachfür Anlegung fehlender nützlicher Fabriken, und fürEmporbringung und Vcrvollkommung der schon vor-handenen, theils durch betrachtliche Vorschüsse ohneZinsen und Geschenke an Geld, theils durch errich-tete Magazine von rohen, den Arbeitern wohlfeil zuüberlassenden Materialien, theils durch Prämien aufdie schönsten und besten Kunstprodukte und auf neueVersuche und Erfindungen, und theils durch Beför-derung des Absatzes und hierzu dienende Aus- oderEinfuhrverbote und Jmposte. Die Summen, welcheFriedrich Ii. zur Anlegung und Unterstützung derManufakturen und Fabriken, nur allein in der MarkBrandenburg von 1770 bis 1736 verwandt hat, be-tragen 2 Millionen und 444 ,715 Thaler. Nach die-sen allgemeinen Bemerkungen, wollen wir zur Dar-stellung der einzelnen Fabrikationszweige übergehen.
1.
L e i n e n m a n u f a k t u r e n.
Diese haben ihren Hauptsitz in Schlesien, denbeiden Lausitzen, Ravensberg, Rittberg, Tecklenburg,Minden, Paderborn, Halberstadt, Hohenstein und indem Eichsfelde. Im Jahr 1304 beschäftigte dieLeinenfabrikation in sämmtlichcn preußischen Provin-zen 70,000 Stühle und über 100,000 Menschen, undbrachte für ungefähr 14 Millionen Thalcr Waarehervor.
An dieser Leinenfabrikation hat Schlesien den