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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
Seite
173
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Verhältnissen gemäß, auf alle Weise vorzubereiten, statteine Berathung zu veranlassen, von welcher sie sich, we-nigstens für diesen Zweck, keinen Erfolg versprechen konnte.

„Jndeß nun einige Bundesstaaten ihre günstigen Ver-haltnisse redlich benutzt, und den Artikel 1Z. bereits inAusführung gebracht haben, auch eine Garantie für ihreVerfassung bei dem Bunde suchen, muß es den übrigen,welche bis jetzt noch nicht zu diesem Ziele gelangen kön-nen, höchst wünschenswert!) sepn, über alles, was vonihnen zur Ucberwindung vorgefundener Schwierigkeitenbereits geschehen oder vorbereitet ist, sich naher auszuspre-chen, und zugleich den ernsten Willen zu beweisen, daßeine Verheißung, welche von allen Bundesstaaten gegebenworden, auch von allen erfüllt werde.

„Seine Majestät der König von Preußen haben, nochehe die Bundesakte den Grundsatz für alle deutsche Staa-ten aufgestellt, eine standische Verfassung der Lage ihresStaates für angemessen erkannt, und die Einführung ei-ner solchen durch eine Verordnung vom 22- Mai t8t6ihren Landen verkündigt. Nur die Schwierigkeiten allerArt, welche schon bei einer oberflächlichen Betrachtung despreußischen Staates nicht entgehen können, haben zwarkeineswegs die Gesinnungen Sr. Majestät geändert, wohlaber verhindert, daß das königliche Wort in dem bisherverflossenen Zeiträume in Erfüllung gehen konnte.

„Ein Krieg, welcher alle Kräfte des Ganzen und desEinzelnen für Freiheit und Selbständigkeit in Anspruchgenommen, war eben beendigt, und hatte, der segcnrei-chen Folgen des Sieges ungeachtet, in allen Verhältnis-sen, besonders der nach dem Tilsitcr Frieden der preußi-schen Monarchie verbliebenen Provinzen, unendliche Stö-rungen und Verwickelungen, welchen die Regierung ihreungetheilte Aufmerksamkeit zuwenden mußte, hinterlassen.