(oswnwuo nannten es die alten Juristen,) für die mei-sten Menschen schon hinreiche, um sie ergeben und ge-horsam zu machen.
Einem so folgerecht geordneten Despotismus standennun die andern europäischen Staaten in dem dunkelenGefühle gegenüber: was wohl endlich ihr Schicksal seynwerde, und welche Loose die Zukunft ihnen vorbehalte.
Die Volker sahen, wie er von den benachbartenBundesstaaten jährlich eine Menschenärndte forderte, undwie er Ein Volk gebrauchte, um das Andere unterjochenzu helfen. Der Rheinländer, der Westfale, der Hesse,der Badener mußte nach Spanien gehen, um dortseine Grabstätte zu suchen; der Spanier und Jtaliäncrfand die seinige wieder in dem für ihn unwirthbarenNorden.
Die Fürsten sahen, wie er die Throne der altenDynastiecn nach einander erschütterte und umstürzte undsein Wort: daß in zehn Jahren sein Geschlechtdas älteste regierende Haus in Europa seynsollte, hallte von einem Ende Europens bis zumanderen wieder.
Von seiner edelgesinnten Gemahlin hatte er sich schei-den lassen, da sie ihm keine Kinder geboren. Um dieTochter des Kaisers von Oesterreich hielt er an, und er-hielt sie. Sie gebar ihm einen Sohn, den er weissagendden König von Rom nannte. Er stand damals auf demGipfel des Glücks, und dieser Name zeigte, welche großePlane er noch hegte.
Im Jahre 1805 hatte er Oesterreich überzogen,und in einem dreimonatlichen Feldzuge den Krieg ge-