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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
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MIN der Universal-Erbe der Revolution geworden, —aller ihrer Kraft, ihrer Kenntnisse, ihrer Einrichtungen,ihres Besitzes, — so war ein neuer Staat von Flibu-sticrn entstanden, die mit aller neueuropaischcn Culturausgerüstet, Europa durchzogen, und zu erobern ge-dachtem Das, was sie ihr grancl em^ira nannten,hatten sie, nach ihrer eigenen Angabc, schon bis auf60 Millionen Menschen gebracht. Dieses war der Bo-den, auf dem dieser Kricgsstaat wurzelte, und der ihmjahrlich 1000 Millionen an Geld und 300,000 frischeSoldaten steuerte.

An der Spitze dieses Militärstaatcs stand ein kühnerglücklicher Krieger, der Sohn eines italiänischcn Advocatcn,welcher die ganze Welt mit seinen Proclamationcn undliberalen Redensarten betrogen hatte.

Das Kricgsspiel hatte er aber mit achter Genialitataufgefaßt, und begünstigt durch ein seltenes Glück warer aus zwanzig Schlachten als Sieger hervorgegangen.

Auch hatte er seinen Machiavclli gut gelesen, unddie Kunst des Regiercns nach seiner Weise wohl gefaßt.

Er hatte erkannt, daß die große Mehrzahl derMenschen sich auf die Freiheit gar nicht verstehe, daßsie gar nicht wisse, wie solche zu gründen und, wennsie einmal gegründet, auch zu erhalten scy. Er hatte er-kannt, daß die Anzahl derer, welche die Menge re-gieren, nur klein ist, und daß, wenn man diese ge-wonnen und in eine gemeinschaftliche Richtung gebrachthat, alles Andere von selber geht. Er hatte erkannt,bei dem allgemein herrschenden Egoismus unsererZeit, scy dieses nicht schwer, da es nur wenigselbständige Charaktere giebt, und indem dieAnderen von ihren Bedürfnissen, von ihrem Aufwändeund von ihrer Eitelkeit abhängig wären, so ließen sich