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[Hauptbd.] (1843)
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die Kunde von diesem eben so hciuttückischen als Verra-therischen Projekt verbreitet, als Alles in diesem verhäng-uißvollen Augenblicke sich gleichsam von einem Freuden-taumel ergriffen fühlte, denn Jeder glaubte, der Augenblicksei gekommen, wo man endlich die schmachvollen Bandeder Knechtschaft auf eine ehrenvolle Art brechen, seineSelbstständigkeit wieder erkämpfen und dem Monarchenmit Aufopferung von Gut und Blut Beweise krcuesicrAnhänglichkeit geben könne. Ich muß gestehen, es wareiner der schönsten Augenblicke meines Lebens, denn esgab sich bei dieser Gelegenheit ein reger patriotischerSinn kund, der meinem Herzc» wohl that und auch denMonarchen erfreuen mußte, indem er hieraus entnahm,wie sehr er unter allen Umständen auf die treue Erge-benheit seines Volkes und seines Heeres rechnen könne.Diese so patriotische Aufregung hatte aber gottlob keineFolgen; denn die Franzosen wagten es unter so bcwand-tcn Umständen nicht, mit Gewalt einzuschreiten, und derhochherzige Monarch, dieser wahrhafte Ritter ohne Furchtund Tadel, fuhr den nächsten Morgen, nach üblicherWeise, von einem einzigen Flügeladjutanten begleitet, indie mit einer zahlreichen französischen Garnison verseheneResidenz Berlin ein. So wnßte der muthige Monarchdem hinterlistigen und unter Umständen dennoch feigenFeinde zu imponircn.

Wenn ich aber sagte: „Gottlob, daß jene projektirte„Aufhebung nicht gelaug!" so folgere ich dies aus demUmstände, daß jener Gewaltstrcich (den wohl Mehrereals eine Herausforderung zu einem allgemeinen Ausstaudevielleicht gern gesehen hätten) den preußischen Staat anden Raub des Verderbens gebracht haben würde, indem,