iv Borwort.
wäre just der rechte Moment, von dem aus eine neue Periode unbe-fangener, von Vorurteilen und Parteirücksichten gleich freier WürdigungHeinrich Heines anheben könnte.
Wenn mein Buch zu diesem großen Ziele auch nur den Wegzeigen sollte, so hätte es seinen Zweck überreich erfüllt.
Während des Druckes ist die einzige Schwester Heines, FrauCharlotte Embden, an der Schwelle ihres hundertsten Lebensjahresam 14. Oktober in Hamburg gestorben. Sie hat auch die Entstehungdieses Werkes noch mit ihrem freundlichen Interesse begleitet. Sosei es auch ihrem Andenken geweiht!
Es bleibt mir zum Schlüsse nur noch die angenehme Pflicht übrig,allen denen zu danken, die mir durch Ueberlassung von wertvollenBildern und Autographen, die den künstlerischen Schmuck diesesBuches bilden, ihre Unterstützung haben angedeihen lassen, vor allenden Herren Generalarzt vr. Gratznick, Martin Popper, H. Gaschwitz,O. Heese, sowie den Frauen Pros. Boer, Julie Hensel, Helene Hirsch,Amtsgerichtsrat Sethe, Johanna Rab in Berlin, den Herren BaronLudwig v. Embden in Hamburg, H. Haessel in Leipzig, OswaldHeinemeyer in Bückeburg, A. L. Hasselriis in Rom, Frau vi-. Apfelin Lvln, den Verlagshandlungen von E. H. Schnieder in Verlin,Weber in Bonn, Baumgärtner in Leipzig und — last vot least —meinem Herrn Verleger, der mir mit seinem Rat die Sammlung undSichtung des weithin verstreuten Illustrationsmaterials wesentlicherleichtert hat.
Berlin, im November 1899.
G. N.