Atta Troll
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erster den Strom der Poesie in den Lärm des Tages gelenkt hatte.Mochten ihm die neuen Lieder mißfallen, es waren die Klänge,die er gelehrt hatte, nur daß jetzt der Chor der Demokraten uni-sono die Melodie gröhlte, die der aristokratische Solist einst elegantangeschlagen. In dieser Erkenntnis schrieb er gleichzeitig mit derpoetischen Widmung des „Atta Troll" an Varnhagen die bedeut-samen Zeilen: „Das gebührte Ihnen, denn Sie sind mein wahl-verwandtester Waffenbruder gewesen, in Spiel und Ernst. Siehaben, gleich mir, die alte Zeit begraben helfen und bei der neuenHebammendienst geleistet — ja, wir haben sie zutage gefördertund erschrecken. — Es geht uns wie dem armen Huhn, das Enteneierausgebrütet hat und mit Entsetzen sieht, wie die junge Brut sichins Wasser stürzt und wohlgefällig schwimmt!"
Mit „Atta Troll" kehrte Heine zur Poesie zurück. Die Aufsätzeder „Lutetia" blieben sein letztes größeres Prosawerk. Er hattegenug von der Politik; er schied zwar aus der politischen Arenanicht aus, aber er beteiligte sich an den Meinnngskämpfen desTages nur noch als Dichter in poetischer Form. Das ist keinZufall. Wie „Atta Troll" ein Nachruf der untergehenden Romantikwar, so „Lutetia" ein Klagelied um das aus der Julirevolutionerwachsene Bürgerkönigtnm. Heine fühlte sich fremd in der neuenZeit und als Politiker hatte er ihr nichts mehr zu sagen.