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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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ist ganz wesentlich ein gewisser dichterischer Schwnng,eine ideale Auffassung, die zuweilen an das Phan-tastische grenzt, was jenem bedeutenden Manne, wieallen, die ans große Massen wirken konnten, denErfolg in so außerordentlichem Grade gesichert hat.

Für Heine ist es nur ein Glück zu uennen, daßihn der Zufall in eine geringfügige Streitigkeit ver-wickelte, die ein Duell und am 23. Januar 1821seine Verweisung von der Universität zur Folgehatte. Der Onkel erlaubte ihm, nach Berlin zugehen; in den letzten Tagen des Februar trat erdie Reise an. Aus dem pedantischen Einerlei derkleinstadtischen Universitätsverhältnisse sah er sichnun plötzlich in das angeregteste Leben versetzt.Seine poetische Begabung fing an, in weiterenKreisen bekannt zu werden. Bei Varnhagcn, Rahel,Moser, Michael Beer, im Hause der SchriftstellerinElise von Hohenhausen fand er gerade, was einjunger Dichter wünschen muß: Anregung, freundlicheAnerkennung und zugleich ein gereiftes Urtheil, ob-gleich man doch nicht sagen kann, daß irgend Jemandauf seine Art zu schaffen entschiedenen Einfluß aus-geübt hätte. Unter seinen Bekannten war ihm be-