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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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gegen seine dichterischen Schöpfungen construiren zuwollein Gegen dies widersinnige Verfahren ist auchvornehmlich der Unwille gerichtet, den Göthe nachdem Erscheinen des Werther, den Heine selbst zuverschiedenen Malen gegen aufdringliche Neugiergeäußert hat. Etwas Anderes ist es, dem Entwick-lungsgänge eines Dichters nachzugehen und sichdeutlich zu machen, in wie weit das, was das Lebenihm geboten, in seinen Werkeil sich abspiegelt oderdarauf von Einfluß geworden ist. Dies wird immerzu den anziehendsten und wichtigsten Aufgaben desLiterarhistorikers gehören.

Ucber den Hauptinhalt des hier mitgetheiltcnBriefes kann nicht unbemerkt bleiben, wie viel ernoch ail interessanteil Einzelheiten enthält. DasUnbehagen in dem aufgedrungenen Berns, der eigcn-thüinliche Gegeilsatz zu dein reichen Oheim, die Ab-neigung gegen deil Krämersinn der Kanfmannsstadt,das drückende Gefühl der jüdischeil Erniedrigung,kurz der ganze Heine, zum Theil schon in deneigenthümlichen Wendlingen, tritt darin hervor. Esfehlt nur noch der später so scharf ironische Zug,die höhnische Selbstvernichtung der leidenschaftlichen