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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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blumen-Anbeter", morgen derVandalenkönig Bison I.",und ein ander Mal garNebuchodonosar II., ehemaliger preu-ßischerAtheistundjetziger Lotosblumen-Anbeter". Deuschmerz-haftestcn Eindruck macht der Schluß eines der letzten Briefe:Nissus, lou vom ssb

Usuii Hains."

Zu solchen kurzen und knappen Sätzen, Billets undKarten der letzten Zahre hat Heine oft das ganze Elendseiner Lage klarer und schärfer ausgesprochen, als dies ganzeBände von Biographien und Erinnerungen vermöchten.

Um nach dieser kurzen Abschweifung aber wieder aufdie kleine Mouche zurückzukommen, finden wir es be-greiflich, daß sie, das Inventar ihrer Liebe und ihrer Er-innerungen aufnehmend, auch die vier Gedichte ihrem Bucheeinverleibt, die Heine ihr gewidmet hat, und von denendas eine:Für die Mouche" jene schaurige Vision seinerletzten Tage enthält, da dem Dichter in einer Sommernachtein toller Hexeusabbath von Spickgestalten erschien, indeßüber seinem Haupte eine Blume sich entfaltete, eine Passions-blume, die sich vor seinen Augen in ein Frauenbildnißverwandelt . . .

Du warst die Blume, du geliebtes Kind,

An deinen Küssen mußt' ich dich erkennen.

So zärtlich keine Blumcnlippen sind,

So feurig keine Blmucnthränen brennen.

Die Wahlverlobteu" ist das zweite dieser der Mouchegeweihten Lieder, das mit dem Bekenntniß schließt:

Ich weiß es jetzt. Bei Gott! Du bist es,

Die ich geliebt. Wie bitter ist es,

Wenn im Momente des ErkennensDie Stunde schlägt des cw'gcn Trenncns!Der Willkomm ist zu gleicher ZeitEin Lebewohl! Wir scheiden heutAuf immerdar. Kein WiedersehnGicbt es für uns in Himmelshöhn.