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1,2 (1806)
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Dan. 7, 14. Denn er ist und bleibt ewig der Lieb-ling Gottes und der Sohn des Wohlgefallens.Er ist der gute Hirte, der gekommen ist, daß wirdurch ihn Leben und volle Gnüge haben sollen.Joh. iv, 11.

Zum Schluß muß ich wegen dieses, wie auchdes iio Psalms , wo vom Zerschlagen miteinem eisernen Hirtenstab , von Schlachten undBlutvergiessen so fürchterlich geredet ward,noch folgende Bemerkung machen. Gewiß hatder Dichter an solchen Dingen keinen Gefallen,wie die fleischliche Juden, wenn sie vom Reich ih-res Messias reden. Nein, unser Christus hatein geistlich Reich, das nicht von dieser Welt ist,und dieses soll so wenig mit *)Blut erobert, alsauch mit Gewalt behauptet werden- Bloß durchder Menschen Schuld, die sich wider Gott undseinen Gesalbten auflehnen, wirds der Fall, daßsolche Dinge vorhergehen müßen, ehe zuletzt dasReich Gottes mit Macht kommt. Aber am Endesoll es besser in der Welt werden, wann das lan-ge Friedensreich errichtet wird, worin keinVolk mehr kriegen lernt- Jes. 2, 4. Nur

müßen

-) Solche Plane müßen scheitern, weil sie nicht christ-lich , nicht apostolisch sind. Die verwaiste unter-drückte und besiegte Kirche ist diemahre, s. Off. 12,s. ri. 14.17. Kap- iz/ 7. wo dis deutlich stebt.

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