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Tm Ver
Ende Glas-, an dem andern Harz-Elektrieität anzunehmen. DieFarbe dieses dem Quarz an Harte gleichenden Steines ist grünund braun; er besteht ans prismatischen, gewohnlich krpsialli-sirten Konkretionen, hat einen Glasglanz mit doppelter Strah-lenbrechung, und einen muscheligen Bruch. Seine Bestandtheilesind: 42 Kieselerde, 40 Alannerde, 10 Natron, 7 Manganorydmit etwas Eisen.
Tute nag, s. Kupfer.
U.
Ulm in, eine eigenthümliche, von Klaproth 1802 ent-deckte und nntcrsnchte Substanz, die äußerlich das Ansehen ei-nes Gummiharzes tragt, und auch wie dieses anö dem Stammeeiner Ulmenart schwitzt. Es ist fest nnd hart, von betrachtli-chem Glanz und schwarzer Farbe, lost sich leicht im Wasser ans,ist aber weder schleimig noch klebrig, und unterscheidet sich da-durch von dem Gummi. In Aether und Alkohol unauflöslich,wird durch letzteren ein Thcil deS aufgelösten Ulm ins nieder-geschlagen, das durch Hinzufstgung von Sauerstoff in eine har-zige Materie verwandelt zu werden scheint. In Feuer verbrenntes mit wenig Flamme oder Rauch, und laßt eine feste Kohlezurück.
Ultramarin, eine bekannte chemische blaue Farbe vonaußerordentlicher Schönheit und Kraft, die eine Mischung vongleichen Theileu Thonerde (Alannerde), Kieselerde und trock-nen: kaustischen Natron ist, welche mit 9 Schwefel und 1 koh-lensauren Natron — in einem gut verschlossenen Schmelztiegelgeschmolzen — zusammengebracht und noch eine Stunde laug inmaßiger Rothglnhhitze gehalten, nach dem Erkalten aber vonder Schwefellcber durch hinzu gegossenes Wasser getrennt wird.
V.
Verbindung heißt in der Chemie die innige Vereini-gung der Bestandtheile verschiedener Substanzen durch ihre gegen-seitige Wahlverwandtschaft, um eine Zusammensetzung neuerArt zu bilden, welche ganz andere und von jenen verschiedene Eigen-schaften zeigt. Man bemerkt dabei, daß alle Verbindungen derverschiedenen Substanzen stets in einem bestimmten Ge-wichts- und Raumverhalt nisse geschehen, und wenn siesich bisweilen in mehr als einem Verhältnisse verbinden, daszweite und dritte Verhaltniß immer ein Mehrfaches des Er-sten ist. Diese Verhältnisse werden die chemischen Ver-di n d » ngs-V erh a ltn i ssc genannt, und die bestimmten Quan-titäten der Bestandtheile die stdchi »metrischen Antheile
oder