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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
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Rengeltt, sind auf den Hohen-Ocfen eiserne Stangen,die vorn einen 4" langen Haken haben, und 8 bis 9 Fuß langsind. Ein hölzerner Stiel dient zur bequemer» Behandlung undBearbeitung des geschmolzenen Metalls.

Reparil er, sOquipvuo-lviontoui), derjenige Arbeiterin den Gewehrfabrikcn, der die fertigen Stücke in Schafte ein-paßt und zusammensetzt, damit die Theile des Schlosses richtigin einander greifen und AllcS eine gehörige Lage und Gang hat.

Rhodium wird durch Auflösen des Platina-ErzeS inTalpetersalzsäure und Niederschlagen desselben mir salzsauremAmmonium in heißem Wasser gefallt, der Niederschlag ausge-waschen und in dieses, der vorherigen Auflösung zugesetzte Was-ser ein Stück reicher Zink getaucht, als ein schwarzes Pulverniedergeschlagen, das anS Plarina, Rhodium, Palladium, Iri-dium, Kupfer und Blei besieht, und aus dem man endlich eindreifaches Salz, das Rhodium mit Natron und Salzsäureverbunden, bekommt, und ans der Lösung desselben in Wasserdas Metall durch Zink abermals als ein schwarzes Pulverfällen kann, dem zwar der Vorar einen weißen, metallischenGlanz gibt, daS aber nur allein durch Schwefel oder Arsenikschmelzbar gemacht wird. Mit Ausnahme deS Quecksilbers ver-bindet sich das Rhodium mit alle» Metallen, und die Legi-rung mir Gold und Silber ist sehr hämmerbar, was das Me-tall für sich allein nicht ist, und wird weder von der Salpeter-nvch von der Salpetersalzsäure aufgelöst. Dieß geschieht nurbei der Lcgirnng mit 3 Thcilen WiSmuth, Blei oder Kupfer.Die Oxyde des Rhodiums erscheinen 1) als ein schwarzes Pul-ver, ohne Glanz; 2) von dunkelbrauner Farbe, und 3) röth-lich gelb, das ein Hydrat und durch gelindes Glühen vom Was-ser befreit wird.

Nichtbaumlafette, f. Kasemattenlafette.

Richtkeil wird nur noch bei dem Festnngsgcschütz ge-braucht, besonders bei den Kanonen von kleincrem Kaliber, de-ren Rohr sich leichter ausbrechen läßt, als die schweren Ge-schütze. ES ist jedoch nothwendig, den Keil mit 8 — 10 Ket-tengliedern zu versehen, und ihn beim Schuß an die Lafettcn-wand zu hängen, weil er außerdem öfter durch die Wirkung desRückstoßes herausgeworfen wird.

Richtfchraube, vertikale, ist nach Art der englischen,ohne Achsendrchnng, Fig. 24. Taf. XXVII. seit 1816 auch beider preußischen Artillerie eingeführt; jedoch ist der Kopf derSchraube nicht an der Traube des Geschützes, sondern unrerder Sohldiele (Semolle) befestigt und erhebt vermittelst der- .selben das Bodenstück des Rohres. Die Richtschranbe'« derenglischen Haubitzen hingegen haben eine, sich in der Schran-