Pyr 457
! Fahren!)- i Wedgwood.
I Grad. I Grad.
Lebenswärmc
97 — 7,5!2
Wasser gefriert
52 — 8,012
Prvbc-Spiritus gefriert
0 — 8,289
Das Quecksilber erstarrt
- 10 — 8,599
Der Erfinder bemerkt selbst, daß diese Skala sehr großeAnomalien bei einerlei Hitze zeigt, je nachdem dieselbe lan-ger oder kurzer wirkt; Sivright hatdeßhalb, anstatt des Thons,den Agalmatholith oder Bi Idstein (Hany'ö Dulo gluxbigue)vorgeschlagen; vielleicht ohne Nutzen. Auch Daniells undGuytons Pyrometer sind unzuverlässig, und LavoisiekSund Le Place's Kalorimeter geben bloß die Wärmckapaci-tär der Körper an.
Pyrophor (Luftzünder) heißen diejenigen Ittsammen-setzungcn, welche durch die Berührung der atmosphärischen Luftzu glühen anfangen und sich entzünden, weil sie durch Anziehender Luftfeuchtigkeit das Kalium orydiren llnd die ndthige Hitzeerzeugen. Man bereitet den Pyrophor aus
a) 3 Theilen Alaun und 1 Theil Weizenmehl;
b) 3 Alaun mit 2 Zucker;
o) 2 Schwefelkalium mit 1 Kohle,die man in einer, bis auf ^ ihres Inhaltes angefüllten Glas-phivle im Sandbadc einer heftigen Hitze aussetzt, bis nach V«Stunde die Phiole roth glühet und sich kein Ranch mehr an ih-rer Ocffnnng zeigt, sondern ein schwefliger Dunst — gewöhnlichals eine blaue Flamme, empor steigt. Wenn diese endlich wie-der verschwindet, wird das Kalcinircn beendigt, und die Phiolebis zum Abkühlen mit einem Lehmpfropf, nachher aber mit ei-nem eingeriebenen Glasstöpsel verschlossen, oder auch das erhal-tene schwarze Pulver sehr schnell in ein anderes, gut erwärm-tes Glasfläschchen geschüttet werden.
ä) Glüht man weinsteinsaures Blei in einer Glas-röhre, so erzeugt sich ebenfalls ein Pyrophor; ja, man glaubtsogar, daß bei dem Verkohlen des Holzes sich ein Theil derKohlen in einen Pyrophor verwandeln, und bei ihrer An-wendung in den Pnlvermühlen bisweilen Explosionen verursa-chen können.
Pyroömalit, ein sehr eisenhaltiges Fossil in blättrigenKonkretionen oder sechsseitigen Prismen, glänzend, von brauner,ins Grüne scheinender Farbe, das im Wasser nicht, in Salzsäureaber auflöslich ist, eine eigene Schwere von 3,08 hat, und sich imFeuer in ein magnetisches Eisenoxyd verwandelt. Es enthält21,81 Eisenperoxyd, 21,14 Manganprotoxyd, 14,09 basisch