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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
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eine Uebereinstimmung, die sich bei diesen Versuche» kaum be-friedigender erwarten laßt."

„Da die Kraftanßernng des Pulvers der Temperatur deserzeugten Gases beinahe proportional ist, die letztere aber bei2 Gran Pulver (etwa des Inhalts der Seele deS Mörsers)1685° war, da sie nach der Berechnung ans 7956° steigen sollte;so muß bei dem erwähnten Versuche die Pulverkrast sich in demVerhältnis; von etwa 795:168 oder bis auf 8953 Atmosphä-ren verringert haben. Diese Verringerung der Kraft findet noth-wcndig bei dem gewöhnliche» Gebrauche des Pulvers zum Schie-ßen und Werfen statt, wo die leicht bewegliche Kugel schon durchdie beginnende Entzündung im ersten Momente fortgestoßen wird,ehe die Erplosion völlig beendigt ist. Der Raum, in welchemsich das erhitzte Pulvergas ausdehnt, che es seine größte Wir-kung thut, ist daher großer als derjenige, welchen das Pulvcrvo-lumeu vorher einnahm, und zwar in dem Verhältnis; der lang-sameren Entzündung. Hierdurch wird nicht nur die Abkühlungs-flache vergrößert, sondern eö wird zugleich im Verhältnis^ derAusdehnung des, im ersten Augenblicke mehr komprimirten Ga-ses die Temperatur desselben erniedriget. Nur in der Voraus-setzung einer so schnellen Entzündung des Pulvers, daß vorBeendigung derselben das Projektil sich nicht fort beweget, würdeder Verlust an Kraft desselben ein Kleinstes seyu. Die mög-lichst schnelle Entzündung und Vcrpnssnng des Pulvers istdemnach eine Hanptbedingung seiner forttreibenden Kraft, diebei dem Geschütz noch durch den Spielraum der Kugel verringert-wird, durch den — so wie durch das Zündloch — ein Theil dessich ausdehnenden Gases entweicht. Hiervon ist nicht nur einedsiekte Verminderung der Kraft, sondern auch die beschleunigteAbkühlung des Gases eine unmittelbare Folge!"

Herr Prcchtl glaubt, daß durch alle diese Umstände diePulverkrast bis auf den Druck von beiläufig 2399 Atmosphä-ren verringert und dadurch mit Huttous Theorie in Einklanggebracht wird. Allein, noch lange ist das eigentliche Verhaltendes Pulvers und die Beschaffenheit des bei seiner Erplosion er-zeugten Gases nicht genau genug bestimmt, um mit Gewißheitüber die qualitative und quantitative Beschaffenheit zu entschei-den. Fand auch Hr. Saltzer bei seine» Untersuchungen desPulvers nach der Verpussung nur kohlensaures und Stickgas,können diese Versuche, bei denen immer nur sj, Gran Pulververbrannt ward, wegen der geringen Menge desselben noch nichtals durchaus unwidersprcchlich beweisend angesehen werden, wennman das schnelle Zunehmen der Kraftanßernng bei den Rum-ford'schen Versuchen erwägt, die mit 2 Gran Ladung des klei-nen Morsers — 182maligem Druck der Atmosphäre war,bei 4 Gran aber um das Doppelte, bei 8 Gran auf 1164 At-