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Pul
kling eine bestimmte Richtung zn geben, zeigen die unbesetz-ten Minen und die Explosionen im Freien.
Um das Jagdpulver zu verstärken, sollen die EnglanderKnallguecksilbcr darunter mischen; ein nachthciligcs Verfahren,weil man in Gefahr ist, die Gewchrlaufe dadurch zu sprengen,denn die Explosion ist wenigstens viermal so stark, als bei demgewöhn chen Pulver, wie Howards und Gills Erfahrungenbeweisen. Eben so wenig passend ist es, Chlorkali an dieStelle des Salpeters im Pulver zn setzen; denn auch zum zwei-tenmale ward 1820 die Pulvermühle zu Essaunes dadurch zer-stört, und nachher nicht wieder aufgebaut. Oben sind (Art.Pulver S. 44.) die gewöhnlichen Pulversätzc angegeben, nächstihnen enthalten
Salpeter. Kvblen. Schwefel,das preußische 75 13,5 n,5
das sächsische Jagdpulver 71'/? 5/? 4/,
das effglische (nach Tho m son ) 76 12 12
das russische 75 15 6
das neueste französische (in der t 78 12,8 Z,2
Pulvermühle zu leBouche t) (75 12'/, 12/,
Es ist auffallend, hier den ältern französische» Pulvcrsatzin dein neuesten Etablissement dieser Art wieder eingeführt zu se-hen. Der Salpeter kommt auf letzten» völlig gereinigt aus Pa-ris, der Schwefel aus Marseille, die Kohlen aber werden in ho-rizontal in einen Ofen gemauerlen Cylindern gebrannt, wozu12 Stunden ndthig sind. Nachdem Kohlen und Schwefel, gröb-lich zerstoßen in hölzernen Rollfässern mit kleinen Metallkugelnvier Stunden lang gewalzt und ausgesiebt worden, kommt derSalpeter dazu und wird mit jenen beiden Materien und mit denMctallkngeln in einer, mit Sohlenleder überzogenen Trommelandere vier Stunden gewalzt und ausgesiebt. Der — für daöJagdpulvcr mir 4 Proe. und für das Kriegspulver mit 10 Proc.Wasser angefeuchtete — Satz wird zum Jagdpulvcr zwei Stun-den lang gemahlen und in einer mit Drathsicben überzogenenTrommel mit hölzernen Kugeln gekörnt, in einem Polirfasse mitsich selbst abgeschliffen und mit erwärmter Luft getrocknet. Derabfallende Staub wird auf einem Walzwerke zu Kuchen gepreßt,in einer Trommel mit Mctallkngeln geklcint und gekörnt. DasKriegSpulver wird nicht gemahlen, sondern in einer großen hölzernenTrommel gekörnt, in der ein hohler, messingener Cplinder liegt,mit einer Reihe sehr kleiner Löcher, ans welche» einige Minutenlang daö im Cplinder enthaltene Wasser strömt, um 150 Pfd.in der Trommel befindliche, zu kleine Körner zu benetzen. Hier-auf werden noch 300.Pfd, Satz hinzugcschüttct, der sich an dienassen Körner ansetzt, und ihnen dadurch die gehörige Größegibt; denn schneidet man ein solches Pnlverkorn entzwei, läßt