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Hiezu wird bei den Kanonen Stückpnlver, bei den Einhör-ner» aber Mnsketenpulver genommen. Aus den Mörsern ge-schahen ebenfalls drei Würfe, ans
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— 0 — — '/» '/< VsWenn auch — wie schon oben unter dem gleichnamigen Ar-tikel bemerkt morden — die übermäßigen Probeladnngcn der Ka-nonen wenigstens überflüssig sind, da es hinreichend ist, ein Stückvon demselben massiven Guß bis zur Unbranchbarkeit zu Proku-ren; um zu sehen, wie viel Schusse das andere von gleichem Me-tall gegossene Geschütz aushalten kann? verhalt sich's doch in Hin-sicht der Mörser anders, wo durch das Feuern mit starken La-dungen Mangel sichtbar werden, die außerdem nicht bemerklichwaren. Der Verf. sah selbst fehlerhaft gegossene dreißigpfün-dige Morser, in die ein ganzes Futter im Fluge eingesetzt war,um die zu große Weite ans den richtigen Kaliber zu bringen.Durch Abdrehen und Hammern ward die Trennung des Futtersauf dem Orificc völlig verborge», bis jenes durch die starke Er-schütterung der Probewürfe sich lostrennte.
Protzen, s. oben II, 2. S. 33. Es istkein Zweifel, daßderenglische Protzhaken an der Achse das Ans- und Abprotzenerleichtert; jedoch ist damit die Unbequemlichkeit verbunden, daßder Deichsel ein Gegengewicht fehlt, daher sie von den Pferdengetragen werden muß, das durch die gewöhnlichen Aufhalter oderSchirrkctten nicht füglich geschehen kann, wenn sie nicht sehr kurzwerden und dadurch die Pferde im raschen Gange belästigen sollen.Man hat deßhalb bei der großherzoglich hessischen Arrillerie vorneinen 2" breiten Ring, um die Deichsel beweglich, angebracht,der zwei Charniere hat, in denen sich die beiden Trager, eiserne11 Zoll lange, Zoll starke Stangen vor- und rückwärts bewe-gen. Sie sind in einem 8 Zoll weiten halben Kreise gebogen, daßdie hohle Seite gegen die Deichsel gekehrt ist. Vorn ist der Trä-ger ringförmig 1'/, Zoll im Durchmesser gebogen, und wird mitdem Haken einer daran befindlichen schwachen, 13 Zoll langenKette an den Vrnstriemen oder in einen Ring deö Knnimtes ge-hangen, der <> Zvll von der Mitte desselben gegen die Deichsel zusteht. Hierdurch wird die Deichsel, ohne die freie Bewegung derPferde zu hindern, stets in der Brusthöhe der Pferde erhalten,denn 1) bewegen sich die Träger durch das Drehen des größer»Ringes um die Deichsel auf und nieder, daß der eine steigt, wennder andere heruntergeht, und daß die Deichsel nur mit beiden Pfer-den zugleich niedersinken kann; 2) da sich zugleich die Tragereinzeln vor- und rückwärts drehen, ist der Gang der Pferde