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ein 3'/«" breites Fach für sieben Pulverladungen, die der Einsatz-kasten auf der rechten Seite, neben den Grenaden und Kartätsch-büchsen hat. Wie bei der siebenpfündigen Haubitze ist auch hierder dritte Kasten ausschließend für die Pnlverpatronen bestimmt,und quer über den Wagen in drei Fächer von 4'/ Zoll, 10^ Zollund 8/- Zoll getheilt.
Auf jeder Seite des Wagens ist ein 6 Fuß langes, 10"breites Futterbret befestigt, das auf der Hinterachse und einemunter dem Kasten befindlichen Tragebaume ruht, und zu demAufpacken der Futtersäcke dient, die von einer mit Oelfarbe an-gestrichenen Leinwand bedeckt werden. 10 Bolzen, welche durchdie fünf Scheidewände gehen, halten den Kasten zusammen, au des-sen linker Seite eine Hacke und eine Schaufel befestigt sind.Weil durch das Einschneiden des Trägers in den unter dem Wa-gen befindlichen Langbaum zu dem Zerbrechen des letztern Gele-genheit gegeben ward, hat man jenen aus zwei Stücken zusam-mengesetzt, und jedes derselben durch zwei eiserne Bügel an denSchwuugbaum befestigt. Der Vorderwageu besteht, wie ge-wöhnlich, aus der Mittelachse und dem darauf liegenden Schem-mel; den beiden Deichselarmen; dem hinten auf ihnen befind-lichen, mit einer eisernen Schiene belegten Reibscheite; der Deich-selstange, und einer Sprengwage, die von zwei hinter dem Achs-futter mit Muttern verschraubten, eisernen 'Armen gehalten wird.
Um den doppelten Vortheil möglichster Beweglichkeit, unddes, bei den Manövern der Artillerie so vortheilhaften kurzenGelenkes zu verbinden, ist der Muuitionswageu Fig. 86 —88.bei der sächsischen Artillerie dergestalt eingerichtet, daß der aufgebrochenen Schwungbäumen NM ruhende Kasten D den hohenVorderradern ein volles Gelenke bis an den Laugbaum zulaßt.Der Kasten wird unter seinem Boden von sechs Bodeuschwiugenunterstützt, von denen zwei in den kurzen Mittelbaumen, vier aberin den langern Mittelbaumen M verzapft sind. Die beiden Sci-tenwaude werden von vier Ecksäulen v, zwei Mittelsaulen x undsechs Sciteuschwiugen unterstützt, und tragen den mit gefirnißterLeinwand überzogenen Deckel. Au der linken Seite des Kastensbefindet sich das auf zwei Trägern <3 ruhende Trittbrett; vordem Kasten die Schoßkelle hinter demselben aber ein eisernerTragescheukcl für ein Vorrathsrad. Unter dem Hinterwagenendlich ist ein Hund augebracht, um bei dem Berganfahren dasZurückweichen zu verhindern.
Das Eiseubeschläge des Kastens besteht, nächst den eisernenAchsen und beschlagenen Radern — von denen die hintern 5^ hochsind — in den zwei Blechen und zwei Schienen des Lenkschem-mcls; 10 Seitcublechen am Kasten; 3 Dcckblechen mit Wirbel-gewindcu nebst den zugehörigen Schienen; 4 Riugbaudern und2 Ketten, welche die Schoßkellc, das Beschläge des Trittbretts,