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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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344
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durch diese mehr Stärke und Dauerhaftigkeit erhält. Man hateben deßwegeu auch schon bei den Bestimmungen vom 12 Florealdes Jahres XI in Frankreich festgesetzt, daß in Zukunft die Feld-lafetten der Zwblf- und SechSpfundcr und der Haubitzen mir ih-rer Sohle eine gerade Linie machen sollten. Gasseudi radelt(S. 127. der 5. Ausgabe des ^isto-inemoine vom Jahr 1819) dieseForm, weil Gribeauval nicht fär gut gefuudeu, sie einzufüh-ren, sondern vielmehr die Krümmung der Feldlafetten noch ver-größert hat. Wirklich sind auch die Wände nicht ganz gerade ge-macht, sondern der untere Bruch ist bloß um die Hälfte verklei-nert worden. Zum Ucberfluß hat sich auch die Veränderung nichtauf das schwere Geschütz erstreckt, sondern die schon an sich we-niger gebrochenen Lafetten der 24pfüudigeu Kanonen sind geblieben,wie sie vorher waren.

Die Stelle des untern Bruches bestimmt sich immer durchden obern (Vsl>. XV. Fig. 12.) V, indem Vd immer senkrechtauf der obern Fläche der Wand steht, <Ü V durch die Entfer-nung der Schildzapfen von dem Stoß bestimmt wird. Manbekommt demnach bei den Lafetten der neuern Kanonen:

Kaliber der Geschütze.

ispfdr.

Spfdr.

Haubitze.

Sächsische von 1810.

Von der Stirn bis an den ersten Bruch

V

SV."

4'

S"

4'

1'/,"

Vom ersten Bruch bis an den zweiten

4

10'/.

4

5'/.

4

1'/.

Länge des Schwanzes in horizontaler Li-

nie; oben

2'

2"

V

7/."

V

S'/-"

unten

1

6'/-

l

2'/.

1

Z

Höhe der Lafettcnwand an der Stirn

1

4

1

1

1

2'/,

' — — — am ersten Bruch

1

Z'/t

II'.

1

5'/.

— — — — zweiten Bruch

—

SV-

—

7'/-

—

7V-

Der Schwanz ist unten abgerundet, mit

einem Radius

1

4'/,

1

1'/-

1

Z

Deßgl. oben ausgeschweift, mit

z

S'/,

2

1

2

2

Das Zapfencentrum liegt von der Stirn

1

z

1

1

1

1

Der Uchseinschuitt deßgl.

1

11

1

8

1

7'/-

Der Stirnriegel deßgl.

—

4

—

2'/»

Der Mittclriegel ist hinter dem ersten BruchMit seiner untern Fläche über der Lafct-

'—

Vt

tcnsohle

.—

4'/-

—

4'/t

5'/'-

Die Wände sind gleichwcit gespannt

—

14'/,

11'/-

11'/-

Sie sind dick

—

Z'/.

—

5'-

—

Z'ä

Die gleich weite Spannung der Wände gewahrt den wesent-lichen Nutzen einer leichtern und gcnauern Bearbeitung der Rie-gel, welches eine größere Dauer der Lafette gibt; das Rohr hateine richtigere Lage in derselben, und ihre geringere Breite amSchwanz erleichtert das Umlenken beim Manöuvriren. Der letz-tere Vvrtheil ist besonders wichtig und hat wohl einzig die Vlock-la fette (s. d.) der Engländer erzeugt. Man muß sich daher