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durch diese mehr Stärke und Dauerhaftigkeit erhält. Man hateben deßwegeu auch schon bei den Bestimmungen vom 12 Florealdes Jahres XI in Frankreich festgesetzt, daß in Zukunft die Feld-lafetten der Zwblf- und SechSpfundcr und der Haubitzen mir ih-rer Sohle eine gerade Linie machen sollten. Gasseudi radelt(S. 127. der 5. Ausgabe des ^isto-inemoine vom Jahr 1819) dieseForm, weil Gribeauval nicht fär gut gefuudeu, sie einzufüh-ren, sondern vielmehr die Krümmung der Feldlafetten noch ver-größert hat. Wirklich sind auch die Wände nicht ganz gerade ge-macht, sondern der untere Bruch ist bloß um die Hälfte verklei-nert worden. Zum Ucberfluß hat sich auch die Veränderung nichtauf das schwere Geschütz erstreckt, sondern die schon an sich we-niger gebrochenen Lafetten der 24pfüudigeu Kanonen sind geblieben,wie sie vorher waren.
Die Stelle des untern Bruches bestimmt sich immer durchden obern (Vsl>. XV. Fig. 12.) V, indem Vd immer senkrechtauf der obern Fläche der Wand steht, <Ü V durch die Entfer-nung der Schildzapfen von dem Stoß bestimmt wird. Manbekommt demnach bei den Lafetten der neuern Kanonen:
Kaliber der Geschütze.
ispfdr.
Spfdr.
Haubitze.
Sächsische von 1810.
Von der Stirn bis an den ersten Bruch
V
SV."
4'
S"
4'
1'/,"
Vom ersten Bruch bis an den zweiten
4
10'/.
4
5'/.
4
1'/.
Länge des Schwanzes in horizontaler Li-
nie; oben
2'
2"
V
7/."
V
S'/-"
unten
1
6'/-
l
2'/.
1
Z
Höhe der Lafettcnwand an der Stirn
1
4
1
1
1
2'/,
' — — — am ersten Bruch
1
Z'/t
II'.
1
5'/.
— — — — zweiten Bruch
—
SV-
—
7'/-
—
7V-
Der Schwanz ist unten abgerundet, mit
einem Radius
1
4'/,
1
1'/-
1
Z
Deßgl. oben ausgeschweift, mit
z
S'/,
2
1
2
2
Das Zapfencentrum liegt von der Stirn
1
z
1
1
1
1
Der Uchseinschuitt deßgl.
1
11
1
8
1
7'/-
Der Stirnriegel deßgl.
—
4
—
2'/»
Der Mittclriegel ist hinter dem ersten BruchMit seiner untern Fläche über der Lafct-
'—
Vt
tcnsohle
.—
4'/-
—
4'/t
5'/'-
Die Wände sind gleichwcit gespannt
—
14'/,
11'/-
11'/-
Sie sind dick
—
Z'/.
—
5'-
—
Z'ä
Die gleich weite Spannung der Wände gewahrt den wesent-lichen Nutzen einer leichtern und gcnauern Bearbeitung der Rie-gel, welches eine größere Dauer der Lafette gibt; das Rohr hateine richtigere Lage in derselben, und ihre geringere Breite amSchwanz erleichtert das Umlenken beim Manöuvriren. Der letz-tere Vvrtheil ist besonders wichtig und hat wohl einzig die Vlock-la fette (s. d.) der Engländer erzeugt. Man muß sich daher