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thatigen Unteroffizier die Aufsicht und Leitung derselben anzu-vertrauen. Die Arbeiter werden dergestalt angestellt, daß jederbeständig nur ein und dasselbe Geschäft zu verrichten hat, unddie bcsondern Verrichtungen in einer zweckmäßigen Ordnung aufeinander folgen. Ein Grundsatz, den man bei allen Kriegsar-beiten stets im Auge haben sollte, damit nichts mit Uebcrci-lnng geschieht, weil keincsweges eine zu weit getriebene Ge-schwindigkeit, sondern eine wohl überdachte ununterbrochene Ncihe-folgc der Arbeiten die schnelle Ausführung derselben befördert.Hierzu ist ferner nbthig, daß die zu jeder besondern Arbeit er-forderlichen Geräthschaften und Materialien bereit gelegt wer-den, damit jedes Stück zur Hand liegt, so wie man seinerbedarf.
Die Dauer der Arbeitszeit wird gewöhnlich im Sommerauf 10 bis 12 Stunden, im Winter aber auf 8 Stunden ge-rechnet, unter der Voraussetzung, daß bei Licht nicht gearbeitetwerden kann, und daß Mittags die Arbeiter durch andere ab-gelöst werden. Die Arbeiten müssen genau nach der eingeführ-ten Vorschrift geschehen, und die gefertigten Geschosse und Kunst-feucr vor dem Abliefern in Hinsicht ihrer Beschaffenheit sorg-fältig untersucht werden. Die Werkzeuge und übriggebliebenenMaterialien werden am bestimmten Orte aufgehoben, und dieabgegangenen oder beschädigten ersetzt und ausgebessert. UcberAlles wird ein genaues Journal geführt. Was die Arbeiter-zahl zu den verschiedenen Arbeiten im Laboratorium nach Ver-hältnis) der zu fertigenden Menge betrifft, läßt sich im Allge-meinen annehmen:
1) Flinten Patronen; 0 Mann schneiden das Papier;6 Mann wickeln Zwirn, da wo die Patronen gebunden werden;100 Mann rollircn oder winden die Fahncnblättcr auf; 10 M.tragen Papier :c. herbei; 8 Mann tragen die Kugeln herzu,und werden von diesen 130 Arbeitern 30,000 bis 35,000 Patro-nenhülsen gefertigt; sie werden alsdann von 00 Mann gefülltund zu 10 Stück zusammen in Papier geschlagen, nachdem sie von2 M. in der Lehre probirt worden; denn 12 M. können täglich7000 bis 8000 Flintcnpatroncn füllen und zusammenpacken;eben so viel Arbeiter aber sind nöthig, diese Zahl mit dem Na-men des Depots und "des Offiziers, welcher der Arbeit vorsteht,zu bezeichnen und einzupacken.
2) Stnckp atr on en; zu diesen schneiden 5 Mann inEinem Tage:
1000 drei- oder sicbcnpfündigc,
800 sechs- oder zchnpfündige,
000 zwölf- oder fünfundzwanzigpfündige500 vierundzwauzigpsündige Beutel zu,die von 20 Mann genäht werden. 20 andere Arbeiter sind