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Kör Koch
12 Pfd. werden auch hier in 1'/, Minuten durchgetrieben. Dasdritte Sieb (MMlissoir) endlich laßt die zu kleinen Körner undden Pulverftanb durchfallen, und hält die regelmäßigen Körnerzurück, die zu dem Kriegsgebranch dienen. Die Boden des zwei-ten und der übrigen Siebe sind in Preußen und Rußland vonPergament, das aber den Fehler hat, die Feuchtigkeit anzuzie-hen. Man wendet deßhalb in Sachsen Wurzelfasern, in der Schweizaber besonders die Wurzeln der Haselstaude dazu an. In eini-gen Pulvermühlen werden mehrere Korn siebe auf einmal ver-mittelst eines Wasserrades bewegt und dadurch an Zeit und Ar-beit gespart.
Körper (coi-xs) gibt sich uns in der physischen Naturdurch Ausdehnung und Undurchdriuglichkeit zu erkennen,die wir beide durch das Gefühl wahrnehmen , die aber auch dannnoch stattfinden, wenn sie nicht mehr durch den Gefühlssinn auf-gefunden werden können. Hieraus folgt, daß das Wesen einesjeden Körpers aus einer Anhäufung von Materie besteht, diedurch die Grunzen ihrer Ausdehnung die Form des Körpersund dadurch auch den Raum bestimmt, welchen er einnimmt.Ist dieser vollkommen mit der Materie des Körpers erfüllt, nenntman den letztern dicht; er heißt im Gegcnthcil locker, wennseine Theilchen (Nolooulos), aus denen er besteht, Zwischen-räume haben; denn die Erfahrung lehrt uns, daß scibst diekleinsten, kaum bemerkbaren Körper noch tbeilbar sind, selbst indem Falle, wo kaum eine mechanische Theilung derselben alsmöglich erscheint. 2 Grau Canum färben 20 Pfv. Wasser rothund bilden dadurch 153,000,000 sichtbare Theilchen, und i GranKupferammoniak färbt 392 Würfelzoll blau, welches eine Zerthei-lung von 392,500,000 Partikeln gibt. Der Widerstand aber,welchen ein jeder Körper der Absonderung seiner Moleculen voneinander entgegensetzt, bedingt seine Eigenschaft als fester oderflüssiger Körper, und bei dem letzteren den tropfbar-flüs-sigen oder güs förmigen Zustand. Nähere Untersuchungenhierüber gehören in die Naturlehre; hier ist nur noch zu bemer-ken, daß man bei der Artillerie mit dem Namen eines Körpersgewöhnlich die Geschosse, Kugeln, Granaten und Bomben, sowie die größern Kunstfeuermasscn belegt, die andere, kleinereFeuerwerksgegeustaude in sich eingeschlossen enthalten.
Kochsalz, s. Salz.
Königswasser (sexus r-oZis), bei den Chemikern eineMischung von Salzsäure und Salpetersaure, die zu Auf-lösung metallischer Legirungen gebraucht wird.
Kohle, zu Bereitung des Schießpulvers und der Kunst-feuer, muß besonders vor jeder zufälligen Beimischung von Sand