Hau
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durch eine Bezeichnung mit verschiedenen Farben unterschiedensind und bei nur einiger Ruhe der Artilleristen keine Jrrthümerund Verwechselungen zulassen. Sind diese im Eegentheile hiermöglich; wie nicht vielmehr bei dem Verkurzen und nachhcrigcmEinsehen der Zünder? Man konnte die letztem lieber — nachder früherm Idee eines einsichtsvollen sachsischen Artilleristen miteinem kupfernen Distanzbohrcr durch den Kopf herein anbohren,wenn es nicht wegen der Gefahr und der, bei dem gemeinenArtilleristen nicht immer vorhandenen Besonnenheit, seine cigcn-thümlichen Schwierigkeiten hatte.
Ein anderer Einwurf gegen die Anwendung längerer Hau-bitzen, den Gassendi anführt, ist das beschwerlichere Aus-wischen der Kammer. Da jedoch die k8 — 20 Kaliber langenKanonen ebenfalls ausgewischt werden müssen, bedarf dieseskeiner Widerlegung ; dagegen ist die größere Kraft der Karrat-sche ein nicht zu laugnendcr wichtiger Vvrthcil der längerenHanbitze, der besonders im Feldkriege sehr in Anschlag gebrachtwerden muß. In dieser Rücksicht könnte auch das Rohr derHaubitze füglich um etwas schwerer gegossen werden, denn esist keine Ursache vorhanden, dieses Geschütz leichter zu machenals die Kanonen, mit denen die Haubitzen zusammen Batterienformiren. Z. B.
Kaliber der Haubitzen.
Gewicht der Hau-bitzen.
rÄewicht der tzpfd.IKanonen.
DasRohr.Pfund.
DieLafette.Pfund.
DasRohr.Pfund.
DieLafette.Pfund.
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Ans dieser Verglcichuiig ergibt sich die Möglichkeit, dieFeldhaubitze — ohne der Beweglichkeit der Batterie Eintrag zuthnn — 1 bis 2 Centner schwerer zu gießen, um ihnen dieerforderliche Lange von 0 Kalibern zu geben. Sie werden dannauch weniger heftig auf ihre Lafette wirken, und mau wirndiese weniger mir Eisenwerk überladen dürfen.
Die Anschaffuugskosten einer sicbcnpfündigen Haubitze mitihrer Bespannung und Bedienung, die Scharnhorst zu 229»Rrhlr. berechnet, würden bei den jetzt üblichen Preisen nachVogt etwa betragen: