Gum Häm
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elnlliiis nou sci-ixms) einen Schleim , der alle Eigenschaften desarabischen Gnmmi besitzt.
Gummi, elastisches, s. Caontchonc.
Aurrse, f. Gainboja G.
Gummiharze schwitzen auö verschiedenen Pflanzen underhärten dann, indem sie die beiden verschiedenen Eigenschafteneines Gummi's: sich in Wasser aufzulösen, und eines Harzes:nur im Alkohol löslich und leicht entzündbar zu seyn, in sichvereinigen. Die bekanntesten Gummiharze sind: der Weih-ranch, der stinkende Asand, Aloe, Scammouium, Ammoniak,Euphorbium u. a.
Gußeisen, f. Roheisen.
Gußstahl, f. Stahl,
Gyps ichierws ü pl.llro), schwefelsaurer Kalk, eine zer-rcibliche, feuerbeständige Substanz, die sich in 470 Theilen ko-chenden Wassers löst, und sich bei behutsamem Verdunsten infeinen Nadeln krystallisirt. Er kommt in der Natur hansig invierseitigen Prismen, an beiden Enden mit zwei Flächen zuge-spitzt, thcils in sechsseitigen Säulen, theils in verschobenen vier-seitigen Tafeln vor. Eben so auch ohne wirkliche Krystallisationals dichter, Faser- oder Blattergyps. Ins Feuer gebracht,verliert er sein Krystallisationswasser schnell und zerfallt zu einemweißen Pulver, das die Eigenschaft besitzt, das Wasser einzusau-gen und dann als Gypsmortel zu einer harten und festen Massezu werden, wo es bekanntlich zu mancherlei Gebrauch verwendetwird, dem Artilleristen aber bei dem Formen der Geschütze zuden Schildzapfen und zu dein Bodcnstück dient. Er hat 2,2 bis2,3 spezifische Schwere, und besteht aus 32—34 Kalk, 30 —44,13 ja 48 Schwefelsaure und 18—38 Wasser. Reiner, blät-teriger und dichter Gpps nimmt eine gute Politur an und wirdungebrannt zu Bildsäulen und Gefäßen verarbeitet. Eine andereGattung: der Anhydrit oder wasserfreie Gyps ist vielharter als jener, erfordert auch eine größere Menge Wasser zuseiner Lbsnng und ist zuerst von Hauy in den Salzwerken desKantons Bern entdeckt worden. Er enthält 41,75 oder 42 Kalk,55 — 56,5 Schwefelsäure und 1,0 oder 0,25 salzsaures Natron.Man findet ihn von mancherlei Farbe, mit Perlenmutterglanz inallen europäischen Salzbergwerken.
H.
Hämmerbarkeit, eine Eigenschaft der Metalle, durchdie sie sich von andern Korpern unterscheiden, und durch sie ver-mittelst eines starken Schlages oder Druckes ihre Lange und Breitevergrößern, während ihre Höhe geringer wird. Sie unterscheidet