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Gen Ger
die Neustadt von Dresden nach einer verbesserten CdhornschenManier befestigte. Geisler, ein Sachse von Geburt, in fran-zösischen Diensten, dem die Feuerwerkerei mehrere Verbesserungenverdankt; Brocard, der daselbst die kurzer» und leichtern piscesü la Lueüoiss einführte; du Metz; Aboville, dcrBelidorsfcientifische Bemühungen unterstützte; zwei Vallisres, von de-nen der altere die ersten Minenversnche leitete und 173!-t ein re-gelmäßiges Artilleriesystem in Frankreich einführte; der jüngereaber, des vorigen Sohn, der durch Gribeauval angegebenenErleichterung des Geschützes entgegentrat. Bei der preußischenArmee ward das Geschütz um 1740 von den Obersten Holz-mann und Dieskau erleichtert, wahrend der Fürst Wenzelvon Lichtenste in mit unermüdetem Fleiß und großen Aufopfe-rungen der österreichischen Artillerie eine regelmäßige Einrichtunggab, und die Länge aller Feldgeschütze auf 16 Kaliber setzte. Mitbeispielloser Freigebigkeit belohnte er Künstler und Handwerker,die für die Artillerie arbeiteten, und wandte über 100000 Tblr-aus eigenen Mitteln auf die Verbesserungen. Bei den Englän-dern stellten die Generale Williamson und Lord LigonierVersuche zur Verbesserung des Geschützes an; schwerere Kanonenhatte Desagulidres gießen lassen. Der spanischen Artilleriegab der Graf von Lascy 1780 eine neue Einrichtung nach Gri-beanval s System; dasselbe that der Baron von Sa Iis inNeapel; Brück mann und Trew erwarben sich Verdienste umdie hannoverische Artillerie, wieHolzendorffund Tempelhoffum die preußische, die sich in der Schlacht bei Molwitz schon durchdie große Schnelligkeit ihres Kanoneufeuers auszeichnete. Dersächsische Generallieutenant von Hoyer führte eine leichtere Art,9 Kaliber langer Haubitzen ein, die in Genauigkeit des Schussesden Kanonen gleich kamen; er verbesserte die Einrichtung desMörsers mit kegelförmiger Kammer und die Kunst des Bombcn-werfens, so daß es möglich ward, mit Genauigkeit binnen dreiMinuten Eine Bombe zu werfen. Welchem Artilleristen ist endlichwohl Scharnhorsts Name unbekannt, dessen Verdienste inPreußen erkannt und belohnt wurden. Der Franzose d'Eblewar ein Mann von seltener Umsicht und Thätigkeit; die franzö-sische Armee verdankt ihm ihre Rettung an der Bereszina dnrchdie fast unmöglich scheinende Herstellung zweier Brücken. Lebendezu nennen, so sehr sie es verdienen, dürfte hier nicht angemessenerscheinen.
Gerbstah l wird gewöhnlich in sechs verschiedene Gattun-gen eingetheilt; s) sie» ermärkischen Stahl, dessen Stückezwei bis drei Fuß lang sind; k>) kölnischen Stahl, auch Faß-stahl, weil er in Stücke von drei Zoll Länge, 1 Zoll Breite und'/- Zoll Stärke ansgeschmiedet in Tonnen verpackt wird; c) So-linger Stahl; 6) deutschen Stahl, ist mit einem Anker