170 F .eu
phors in Chlorine, oder des Schwefels und Wasserstoffs in Sauer-stoff. Endlich gewahren jene Erfahrungen auch ein Mittel, durchHinzuthun unverbrennlicher Substanzen das Leuchten einigerbrennenden Materien zu verstarken. So die Flamme des bren-nenden Schwefels, Kohlenoryds, Wasserstoffs :c. durch Hinein-werfen von Zinnoryd, oder gepulverten Amianth, oder durchDaranbringen eines Metallnetzeö.
3) Die Hitze, welche verschiedene brennende Korper indiesem Znstande entwickeln, haben mehrere Physiker zn bestimmenversucht; ihre Untersuchungen haben jedoch so verschiedene, voneinander abweichende Resultate gegeben, daß wohl noch mehrere,mir aller Sorgfalt angestellte Versuche nöthig seyn dürften, umeine genauere Bestimmung zu erhalten.
Verbrannte Materie1 Pfund.
Es ward
Vcrhältniß des geschmolzenen Eises
stoss ver-zehrt
in Pfunden, nach
Pfund:
Lavvlsi'er.>Crawford.
Dalwn,
Niimford.
Wasserstoff
7,5
295,6
480
520
Kohlenwasserstoff
—
—
85
Oelbildendcs Gas
5,5
—
—
88
Kohleuoryd
0,58
—
—
25
Olivenöl
5,0
149
89
104
94,07
Rübsenöl
5,0
124,10
Wachs
5,0
155
97
104
126,24
Talg
5,0
96
—
104
111,58
Alkohol
—
—
—
58
67,47
Schwcscläther
5,0
62'
107,05
Phosphor
1,55
100
60
—
Kohle
2,66
96,5
69
40
—
Schwefel
4,00
—
—
20
>
Naphtba
—
—
—
97,85 l
Nach Graf Rumford bringt die Hitze von 1 Pfund Stein-kohlen 36,3 Pfd. Wasser zum Kochen; um aber siedendes Wasserin Dampf zu verwandeln, ist eine 5'/-mal größere Hitze nöthig. .
Man bekommt daher — G/z das Gewicht des in Dampfe
verwandelten Wassers, welches nach Watt's Angabe 7'/> Pfd.betragt. Davy's neuere Versuche mit einem, durch Quecksilbergesperrten Gasbehälter und einem Thermometer, der in auf 212"
erwärmtem Olivenöl stand, gaben nachstehende Verhältnisse:
Das Thermo-meter stieg vonsii° zu:
Es ward Sauer-stoff verzehrt:
Verhältnis! derWärme.
Oeldiwendes Gas 270°Wasserstoff . 258Schwefelwasserstoff 252Steinkohleugas256Kvhlenoryd 218
6,«!1,05,04,01,0
9,6626,006,666,006,00