Axt Bant
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Trocknen des gefällten Holzes in von der Sonne durchwärmten?Sande nach S. 41, Nro. 2. des ersten Theileö.
Axt (OAnvo), auch Zimmerart, ist ein Eisen 10" lang,4" breit; im Gehäuse aber 2'/," stark. Sie muß gut verstähltund geschliffen sey». Der Helm (Stiel) ans hartem, glattemHolze ist 2" 3" bis 2^ 8" lang. Die Aerte der franzosischenSappeurs sind 8" im Blatte breit, um die Arbeit bei dein Be-hauen runder Holzer, bei dem Abhauen der Bäume und Pallisa-den mehr zu fordern.
B.
Bahn (wlzlo), die obere Fläche des Amboses; w. n. i. dieFläche des Hammers, die mehr oder weniger erhaben und glattist (l-> ters), nach Verschiedenheit der Bestimmung des Hammers.
Bachenstücken (Monmms) heißen die Riemen am Pferde-zaum , welche zu beiden Seiten des Kopfes herunter gehen, undin die das Gebiß des Scangeugebiffes oder der Trense eingeschnalltist. Diese Riemen sind von schwarzem oder bei den Waffertrensenvon bisweilen weißem Leder.
Balgdeute (tnzwrs) ist die trichterförmige, eiserne Röhre,welche den Wind aus dem Blasebalg auf den Schmiedeherd leitet.Bei den Hohenofen heißt sie die Form.
Ballt ste war ein Werkzeug der Alten, um große Steinevon mehreren Ceutnern, glühend gemachte Metallkugeln, Gefäßemit brennendem Pech, oder eine Art Traubenhagel aus Bleikugelnu. dgl. zu werfen. Es ward auch wohl Steinblyde oderMauge genannt, und bestand aus einer großen ledernen Schleu-der, oder einem Kasten, an einer Art von Wippe oder Schnellerbefestigt, der vorn in eine Welle verzapft war und durch Nieder-ziehen des hintern Theiles vermittelst der um die Welle laufendenSeile dergestalt gespannt ward, daß der aufgelegte Stein oderandere Körper mit der größten Heftigkeit fortgeschleudert ward.Späterhin verwechselten die Geschichtschreiber die Begriffe undnannten die Maschine, womit man große, balkenähnliche Pfeileschoß, Balliste, die zum Steinwerfen aber bestimmte lVlanAsnsm.Als nachher die Mohren Pulvergeschätze nach Spanien brach-ten, wurden sie von den spanischen Geschiehtschreiberu mit demNamen der donnernden Ball isten belegt.
Band, oder Platte (pl-ae-b-mile), der breite Streif ande» Verzierungen oder Friesen der Geschütze, der gewöhnlicham höchsten über die Metallfläche hervorsteht, und bei den Boden-und Kopffriesen im ersten Theil beschrieben ist.
Bandrohr s. im ersten Thl. S. 76.
Bantzwinge (Vslst <4ets1>Ii) besteht aus zwei, beinaherechtwinklich gegen einander gebogenen eisernen Armen, wovon der