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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
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22 Auf

Richtungsebene hervorzubringen, hat man bei der sächsischen Ar-tillerie, nach der Angabe des Obersten v. Ronvroy, einen amBodenstück der Kanone oder Hanbitze befestigten und dennoch umdie Seelenachse derselben beweglichen Aufsatz eingeführt, derans einer metallenen Scheibe, ^ Fig. 4. Tab. XXVI, besteht,die sich in einem Ausschnitte des Stoßbodcns hinter den Halterns dreht und durch eine Schraube festgestellt werden kann. Aufdie Scheibe ist ein Gehäuse L geschraubt, worinnen sich ein Joll-stock E vermittelst der daran gehauene» Zähne und des Sternräd-cheus ä — das einen herausstellenden Griff hat — zwischen zweimessingenen Federn llll, auf und ab bewegt, um dem Geschütz diegehörige Elevation zu geben, indem man zugleich zu richtiger Be-stimmung des höchsten Punktes der Hinterfriesen die Blase deram GeHause befindlichen Wasserwage einspielen läßt. Weil derZollstab nur 8 Zoll lang herausgeht, ist er bei den Haubitzen ver-doppelt v, so daß man durch das Herausziehen des zweiten dieElevation bis auf 16 Zoll vergrößern kann.

Um der Bewegung der Scheibe nicht hinderlich zu seyn, ha-ben die Geschütze keine Traube, sondern einen zweiarmige» HenkelH, ^/ö des Kugeldurchmcssers stark. 1'/ desselben lang, Tab. I,Fig. 5. Er bildet hinten einen, abwärts gebogenen Henkel,um bei Bewegung des Rohres eine Handspeiche unterlegen zu kön-nen. Der Henkel setzt /z. von dem Rande der Hintcrfricscu ab,sZ; ist -°/z. inwendig weit, äe; dann ist ok—und km — "/z„daher lk^ ^/.x.

Aufschläge der Kugeln dienen zu Bestimmung derSchußweiten und sollen nach I. Thl. S. 38. in einem gewissen Ver-hältnis? unter einander stehen; allein die sowohl mit Rikoschet- alsvollen Ladungen angestellten Versuche beweisen, daß die Ladungund Elevation des Geschützes sowohl, als die Beschaffenheit desTerrains sehr großen Einfluß haben. Mit '/z Kugelscher Pnlvcr-ladnug und einem 22 Kaliber oder 11 Fuß langen Viernndzwan-zigpfünder, der bei dem Visirschuß 47^ Minute Elevation hatte,bekam man bei Vahrenwalde im Hannoverischen folgende Aufschlagein Schritt zu 2°/z Calenberger Fuß: