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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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vorhergehen muß. Wenn hingegen, das Projektil -L b'ig. 7 untereinem mehr oder weniger spitzen Winkel ULK g^n hj? harteFläche VC stoßt, läßt sich die Kraft, womit dieses geschieht,in zwei andere Kräfte: eine senkrechte ll^aufLd, und eine pa-rallele IL zerlegen. Von diesen wird die Kraft I>L durch denWiderstand der unbeweglichen Ebene LE vernichtet, es bleibt da-her nur die Kraft IL übrig, durch welche die Kugel in einer, aufL L senkrechten Ebene und in einer mir jener Fläche parallelenRichtung fortgetriebeu wird. Die Kraft dieser Bewegung, oderdie Geschwindigkeit des Projektils nach dem Stoße verhält sich zuder Geschwindigkeit vor demselben, wie der Cosinus des WinkelsOLK, den die Flugbahn der Kugel mit der Flache IIK macht,zum 8iuus totus; denn LK—LI: O L : : Sin, OLb : O-iä,und daher den Sin. tut. — 1 gesetzt, LIn^OL, Si». O Llr.

Sobald der Körper oder die gestoßene Fläche elastisch ist, mußjener nach dem Stoß gegen eine auf seinem Weg senkrechte Fläch-mit unveränderter Kraft zurückgeworfen werden, wenn nicht an-dere Umstände: Widerstand deS Mittels, Wirkung der Schwerem,hinzutreten und die Geschwindigkeit des Körpers verringern, sodaß sie endlich ganz vernichtet wird. Erfolgt der Stoß in schieferRichtung auf die mehr oder weniger elastische Flache; wird dasProjektil dieselbe zuerst in U trcffen, und durch den, bei seinemVordringen von Ii nach L Fig. 8. erleidenden Widerstand eineverringerte Geschwindigkeit bekommen, daß sein Schwerpunkt vond nach II eine krumme Linie beschreibt, und in derselben Art wäh-rend seiner fortgesetzten Bewegung von 11 nach I wieder aufwärtsgedruckt wird, so daß Oll gleich »ud ähnlich III und daher derAbpralluugSwiukel K L K ^ II L O, dem Jncidenzwinkel,unter dem daö Projektil der elastischen Fläche begegnet ist. Beiunvollkommen elastischen Korpern wird jedoch der A b p r a Olungswinkel durch den Widerstand, welchen die Kugel bei ihremEindringen in die Flache leidet, großer als der E in falls w in kel,und zwar in Verhältniß der geringen Elasticitär; gleichviel, ob diesein der Kugel oder in der gestoßenen Fläche sich befindet. Zenc dringtans diesem Grunde auch nur bis auf eine gewisse Tiefe in eineflussige Ebene, Sumpf, Wasser :e. ein, wo der Widerstand, wel-cher sich ihr nach der Richtung LI) entgegensetzt, den nach K Lwirkenden Theil der Vewcgungskraft aufhebt, während ihr derandere Theil nach der Richtung LO bleibt, und sie gemeinschaft-lich mit dem anfwartSgehenden Druck (Kousseu) des weichenMittels von ^L nach K treibt. Die Abprallung ist endlich bis-weilen bloß scheinbar, wenn die Kugel auf dem Erdboden an einenschrägen Stein Ilm schlägt, und parallel mit der obern Fläche des-selben nach der Richtung LO Fig. 9 aufwärts geschleudert wird,anstatt auf der Oberfläche des Erdbodens H O fort zu geyen. Auchhier läßt sich eine zweifache Kraft annehmen, deren eine senkrecht