gar nichts steht. Denn des Dichters Name konntenach so langer Zeit ganz unbekannt seyn, wenig-stens nicht wie Mösts Name kund werden, derso berühmt gewesen war. Ja er mochte ihn auchabsichtlich und aus Demuth verschweigen, wie debVerfasser des liy Psalms that. Denn er ist ei-gentlich kein Psalm zum Vorsingen, sondern eine') tröstliche Alleinsprache des Mannes mit sich selbst.Weil er sich nämlich auseine Verheissung Got-tes bezog, die ihm im ganzen Leben eine Stützeivar, so legte er den Psalm bey sich weg, bis erendlich nach seinem Tode der Familie, und durchdiese dem Volk bekannt ward. Zwar fiel mir, in-dem ich dieses schrieb, auch Iosua ein, derilo Jahre alt ward, und mit Calcb zugleich lebte.Aber dessen Name wäre doch so wenig als Mosisseiner verborgen blieben. So dachte ich auch einstan die Pest zu Davids Zeit, und daß damalsein frommer Mann das Stück gedichtet hätte.Aber wegen obiger Beweise, besonders dem ausB. ic>. stehe ich völlig hievon ab. Zu geschweige«,daß auch der tödliche Wind Samum, der in der
flachen
. *) Möchten wir solcher Stücke von Gottcösreundcn rech t
viele haben, die aufs genaueste nnccrsucht und bc-glaudr wäre», ^vvlch eine Sammlung wäre mehrwertb, als alle Romane und Dichn-naen, weil mannur an wahren Ve p sp ielen die Möglichkeit derTugend und des Himmelssinnes lernt.
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