Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
336
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Thau, der vom Berge hermon herkam, dasLand bedeckte, und endlich 'gegen Mittag auf dieBerge Zivn herab fiel, sind ausnehmend tGlich. Jenes sieht auf den Geist der Eintracht,der sie alle beseelte, und wie die köstlichste Säheden feinsten Wohlgeruch verbreitete, vergl. iH.2, 20., wo auch der Geist eine Salbe Heist.Dieses vom Thau, der wie eine Wolke wiNorden nach Süden zieht, hat Pf. iic>, z. sei»Achnliches, wann die Freywillige des MWdamit verglichen sind. Wenn es nun also zugeht,sagt der königliche Dichter, da gebcuthderHerr, und läßt kommen Segen undie-ben immer und ewiglich. Und wenn es f»einmal in der ganzen Welt ist, dann muß mselbst aller Krieg aufhören. — Wie trefflich schieltesich nun auch dis Lied für die Redlichen ansZll-da und Israel, die jetzt vereint aus Babel undden andern Ländern nach Jerusalem hinaufzog«.Da wollten sie den Herrn ihren Gott suchen, undden Messias, dessen Geburt und Reich sie nchder Verheißung dort erwarteten, s. Jcr. 50,4.5Endlich der IZ4 Psalm ist der freudige Zurufund Glückswunsch eines Priesters oder Levitenvon denen, die mit Esra nach Jerusalem biunufzogen (s. Esr. 7, 7.) an seine Brüder, die dockenschon den Dienst im Heiligthum wahrnahmen.