Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
269
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sali ihren Muthwillen so ausliessen und dieMenschheit teuflisch plagten. Als man dieganze Welt unterjochen, und wie gesagt, die Re-ligion und Sittlichkeit vernichten, und also Licht»nv Feuer von unserm armen Erdball wegnehmenwollte. Daher führt der Psalmist V. >6-iy. einenverzagten Frommen in jener Angstzeit redend ein,der aber denn doch in der schweren Anfechtungdurch die Kraft Rottes sich ermannt und getrost inseinem Gotte wird. Worauf er am Ende V.20-2Z.wie er noch einmal hievon geredet und die Bosheitgeschildert hat, jenen Leuten Verderben und Un-glück vom gerechten Gott ankündiget.

Der 95 Psalm, der von David ist, wie ichschon oben bemerkt, enthalt eine Einladung andas Judenvolk, daß sie sich den gütigen AbsichtenGottes fügen, und mit Gehorsam des Herzensund mit Ehrfurcht sich ihm unterwerfen möchten.Erfordert von ihnen namentlich, daß sie sich aufdiesen letzten Ruf ohne Säum-n einfinden sollen.Sie müßten, heißt es, nicht wie ihre Väter in derWüste halsstarrig und verstockt seyn, wenn sie nichtwie jene nach Gottes Schwur und in seiner Un-gnade vom Besitz seiner Ruhe im verheissenen- Lande wollten ausgeschlossen seyn. Sie solltenalsc/sich auf den Weg nach Jerusalem machen,um da den Jehova anzubethcn, und sich künf-tig