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Es wird mir daher glaublich, daß diese sämt-liche Stücke von Einem Manne, und namentlichW *) David — obschon er in der Aufschrift nichtgenannt wird— gedichtet seyen, als ihn» ein pro-phetischer Blick von Gott (vermuthlich bey einemgewissen Anlaß in seiner Regierung) zu Theil ward:«ie wir auch Psalm 2 und Iis eben so bekommenhaben. Daß aber diese Psalmen sämtlich von Ei-nem Manne seyen, scheint sichtbar ihr Inhalt undalle ihre Ausdrücke zu beweisen. Denn überall istder herrschende Gedanke darin: Iehova ist Ko-nig , und dessen Regierungsantritt muß ein neueslieb besingen, welches alle Welt anstimmen soll.Man vergleiche 2 Mos. 15, ig. und Zach. 14,9. 17.^ Von diesem kommenden **) Gottesreich re-det also Psalm 9z. wo es mit den prächtigsten Aus-drücken V. 1. 2. beschrieben wird. Wie das nunindlich im Anzüge ist, so erhebt sich nach V. z. 4.das Brausen der Wasserströme und Mecreswogcn.DicWasser sind Völker und Nationen, Off. 17,15. und hier sinds besonders die, welche gerade
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P Von ihm ist nach Heb. 4, 7. wenigstens der 95 Psalm,der wie die andern, ohne Aufschrift ist, denn sie scheinen^ sichtbar im Verband der Materie zu sieben.' "P Konnte Daniel von einem neuen Horn oder Reich,das Zeit und Gesetz ändern wollte, weissagen, sokennte auch unser Propbet, der diese Psalmen dichtete,vom Reich Gottes und dessen Einfnbrung genau undmit den Umständen reden, wie sie Ps. 97, 1-6. zulesen sind.