Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
229
Einzelbild herunterladen
 

Ztil

229

seine Heiligen haben. S. Ps. zi, 20.— Er wird,heißt es, kein Gutes mangeln lassen denFrommen, die in Aufrichtigkeit wandeln. Siekönnen hier nie verlieren , sondern haben am Endelanter Gewinn. Und darum heißt es mit Rechtam Schluß , und der Dichter ruft entzückt aus:Herr Zebaoth! Wohl dem Menschen, dersich auf dich verläßt. Denn der Herr, derHimmel und Erde geschaffen hat, und dem dieganze Welt zugehört, will die Seinen ewig glück-lich machen, und dann zeigen, daß ein Unter-schied sey zwischen dem, der Gott dienet unddem, der ihm nicht gcdienet hat. Mal. z, 18.

Zum Schluß will ich nun noch eine besondereNcmcrkung wegen des Thals Baka V. 7. Her-selzen, und den Gelehrten zur Prüfung empfehlen.Weil doch alles nur bloße Muthmaßungensind, was bisher die Ausleger von diesem Thalbemerket, welches sie aus dem Ccntext mei-stens nahe bcy Jerusalem setzen, und einige fürden Ort 2Sam. 5, 2Z. halten wollten : so bin ich,da mich Büsching belehrt hat, daß die StadtI Mekka im petraischen Arabien vor Alters Bacchageheißen hat , und daß sie in einer höchst un-

frucht-

, *) War Tarscbisch oder TarressuS in Spanien dort be-kannt , s. Ezcch. 27,12. Heb. so gewiß daö näher- Mek-ka oder Beccha und seine Gegend.