schön, wenn man endlich vom Kriege wider Gottabsteht, und mit einem Paulus heilsbegicrig fragilHerr! waS willt du, das ich thun soll? — Demwir haben alle doch eine unsterbliche Seele, auchdie wüsteste Krieger und Barbaren. In diesemPsalm also schildert der Dichter anfangs V. 2-9.die Wuth und Anschlage der ergrimmten Feinde,die sich wider Gott und sein Volk verbunden hat«!ten, um dieseS auSzu rotten. Denn wer dieLieblinge GotteS antastet, der tastet seinen Anz-apfe! an, vergl. Ies. 27, 1 z. Und die Theckra-tie oder KollcSregierung über Israel forderte,daß er sie schützte und rettete, wenn sie ihn sach-ten, und somit eine feurige Ringmauer um jieher ward. Zach. 2, ?. 8. Nun folgt im übrigenThcil daS herrliche Gebeth, daß Gott die tückischenund boshaften Anschläge der Feinde vereitelnmöchte. — Welches denn auch >0 herrlich gesche-hen ist, wie uns das 2 Chron. 20, 22. 2z. gemel-det wird.
Von den Völkern, die V. 7. f. genannt sind,muß ich hier eben von den Hagaritern bemer-ken, daß diese ein Volksstamm waren , der gegenMorgen an Gilcad gränzte, und nach dem arabi-schen Meerbusen hin wohnten. Sie waren Nach-baren der bösen Amalekiter, die auch V. 8> ge-.nannt sind, und die dritthalbe jenseitige Stämme
führ-