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1,2 (1806)
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207
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Dcin, auch der ^') Messias schämt sich nicht unsBrüder zu heisscn, Heb. 2, 11. Unter ihm sollendie Sanftmüthigcn, die vormals gedrückt und ver-geben waren, das Erdreich besitzen, und dann«rvßen Frieden haben. Denn er rettet seine Ans-envählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien,Mlich und herrlich, Luc. 18, 7- 8. Er thut daszu einer Zeit, wann der Glaube fast von der ErdeM'schwunden ist, und wann der Redliche — dasVimnlein Jacobs — überall von den Stolzenmit Füßen zertreten wird. V. 15. muß man mitV. 5 -7. vergleichen, und an seine dort gedachtenvige Herrschaft denken. Also soll dieser Könignach dem Rath Gottes und dem Wunsch seinesVolkes ewig leben, ewig glücklich und im höch-st» Ansehen scyn. Denn hier heißt das weit et-was anders, als in dem Zuruf: Herr König,lebe ewiglich, welches nichts anders sagt,als: Erreiche das allerhöchste Alter. Dann sollteihm auch, wie es weiter heißt, das Gold vonElba gebracht werden. Man sollte stets fürihn bitten , und ihn den ganzen Tag rüh-men. Weil der Messias und Gottessohn als

Welt-

7) Handelt der Messias so, so muß sich jeder Königl im» Fürst, der siel, zum Voll des Messias zählt, schä«, mcn, sinn Volk süc Sclavcn und Würmer hält, die' man zertreten dörse. O cbristliche Religion,wie herrlich bist du, und dein K«nig derHochgelebte!