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1,2 (1806)
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heißt, nach seinen Siegen, die also vorher gi-hen müßen, vollziehen soll. Es ist also zugleicheine Sieges-und Vermählungsgeschichte, wie dieOffenbahrung Johannes , die auch beides Kap. iy,mit einander verbindet. Der Dichter mußte darinnach dem Psalm Gottes , weil er wie die Offen-bahrung von fernen und geheimen Dingen sprach,durchaus bildlich reden. Denn diese Materiensind nur für solche, denen es gegeben ist zu wissendie Geheimnisse des Reichs Gottes, woraufsie warten. Nur diese verstehen auch Gleichnisse,die dem gemeinen Haufen völlig unverständlichsind: wie sie ihnen verborgen bleiben müßen,Matth, iz, il. weil das Heiligthum und die Per-len nicht für Hunde und Säue ist. Matth. 7,6.vergl. Kap. li, 25. Daß aber der Psalm ein ge-meines Hochzeitsgedicht, etwa auf die HcirchSolomons seyn sollte, ist wegen der Erhabenheitdes Stils und wegen des prächtigen Eingangs garvicht glaublick. Denn *)V. 7. 8- wo die nämlichePerson ist, die angeredet wird , kann durchausnicht auf einen bloßen Menschen gehen, undsollte es auch der größte und beßte Monarchvon der Welt seyn. Bey solcher Unterstellung

würde

6) Ist hier der Messias vom Dichter angeredet, so g<-schicdt es aucb im ganzen Psalm und von Ansang an.Weil das Gefühl uns lehrt, das? alles zusammen han-ge, und im Ganzen eine Einheit herrsche.