Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
133
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zeugung an die Stelle 5 Mos. 17, 14-22. wo esunter andern heißt, daß der König Israels dasGesetz in Abschrift bey sich haben sollte, damit eralle Worte der göttlichen Weisung halten undnicht davon abweichen möchte. Denn bekanntlichhat die DKora oder das Gesetz den Namen, weildis auf eine Rolle geschrieben ward, und nochwird. So war denn der redliche Vorsatz Davidsin dem Gesetz des Herrn zu wandeln und seineZeugnisse zu halten. Obschon er einmal durch Be-trug seines Fleisches jenen Fall that, aus welchener sich doch durch eine exemplarische Buße wiedererholet hat. Dis aber war damals wol noch nichtvorgefallen. Was also David hier in einem ge-ringern Sinn, doch in Aufrichtigkeit von sich sagte,daß er nicht Schlacht - und Speisopfer, nichtBrand-und Sündopfer opfern, und damit großthun, sondern dagegen den Willen Gottes, wiedas Gesetz von ihm forderte, unbedingt thunwollte, weil ihm Gott dasselbe ins Herz gelegthatte; das konnte auch der Messias auf die Weiseund in der Beziehung, wie es Paulus anführt,im höchsten Nachdruck sagen. Wenn es also auchPs. 40 nicht stünde, so lehrte doch die WilligkeitChristi die Menschen-Natur anzunehmen, denWillen Gottes zu thun und für uns zu leiden, daß« diese Worte in der That und im höchsten Nach-druck