XXVI.
Meine Gedanken über die Worte Hiob
ZZ, 2Z. 24.
der vorigen Abhandlung habe ich, wie ichhoffe, den Glauben Hiobs an eine künftige Auf-erstehung und ewiges Leben' deutlich gezeigt;jetzt will ich aus dem nämlichen Bucbe den Be-griff eines Elihu vorlegen, den er durch göttlicheBelehrung von einem künftigen Erlöser derMenschen und der Art ihrer Erlösung äussert.Wenn ich nun den bekannten Wunsch des weisenSocrates , der noch fünfihalbhundert Jahre vorChristo lebte, mir vorstelle, da dieser auf einenvon Gott gesandten Lehrer hoffte, der über die")Vergcbung der Sünden den Menschen Be-lehrung gäbe: so ist mir daher schon glaublich,daß ein Weiser der frühesten Zeit, als den Men-schen Offcnbahrungen Gottes zu Theii wurden,hierüber Belehrung gegeben habe. Die schöneStelle findet sich, wie gesagt , Hiob zz, 2z. 24.
wo
H Worüber unsere heutige Philosophen, auch oftTheologen lachen, das war dem Manne, .(Svcra-leS) auf welchen sie sich immer berufen, so wichtig.Mir ist er um dieser Aeusserung willen mebr wertp,als alle Neologcn mir ihren Träumen , die von Sün-denvergebung und wer sie bewirkt habe, nichts hö-ren wollen.